Aufräumen nach Sturm "Friederike"

19.01.2018

Friederike ist weitergezogen und hat deutliche Spuren im Wald hinterlassen. Wald- und Wanderwege sind derzeit gesperrt.

Schäden in der Egge nach Sturm Friederike (Foto: Jan Preller, wald und Holz NRW)
Schäden in der Egge nach Sturm Friederike (Foto: Jan Preller, wald und Holz NRW)

Forstleute warnen vor dem Betreten der Wälder in NRW. Zahlreiche Waldgebiete wurden bereits gesperrt. Wie groß die Schäden genau sind wird derzeit ermittelt.

Nach den ersten vorläufigen Meldungen der Forstämter sieht es so aus, dass die Wälder im Norden und Osten Nordrhein-Westfalens am stärksten betroffen sind. Anders als bei Kyrill, scheint es vor allem eher Einzelbäume und Kleingruppen und regional einzelne Waldflächen getroffen zu haben - weniger große Waldflächen. Ein Hauptschadensgebiet lässt sich heute noch nicht abgrenzen.

Forstwirte räumen in der Egge Fichten von einem Weg (Foto: Jan Preller, Wald und Holz NRW)
Forstwirte räumen in der Egge Fichten von einem Weg (Foto: Jan Preller, Wald und Holz NRW)

Zahlreiche Wälder in ganz NRW wurden heute bereits offiziell gesperrt. „Wer diese Wälder betritt, begibt sich leichtsinnig in Lebensgefahr. Nach so einem Sturm besteht die Gefahr, das beschädigte Bäume unvorhersehbar zu Boden stürzen und dicke Äste aus großer Höhe zu Boden krachen. Das geht in Sekundenbruchteilen, da kann keiner ausweichen. Und wenn was passiert, ist die Bergung von Personen bei von Bäumen versperrten Wegen kaum möglich“, so Thomas Wälter, Fachbereichsleiter bei Wald und Holz NRW.
Wer die Sperrungen missachtet, riskiert außerdem ein Bußgeld.

Die Sperrungen gelten zunächst bis Ende Januar.

Die Warnung vor dem Betreten des Waldes gilt auch über das Wochenende hinweg für ganz Nordrhein-Westfalen.

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